Jahreshauptversammlung der CDU Rössing

Leine Deister Zeitung ·

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Jahreshauptversammlung der CDU Rössing

„Einsatz in schweren Zeiten”

Sebastian Könneke löst Joachim Geier als CDU-Vorsitzenden in Rössing ab

Rössing — Mit Sebastian Könneke konnte der CDU-Ortsverband Rössing unkompliziert einen Nachfolger für Joachim Geier finden, der während der Jahreshauptversammlung der Christdemokraten im Rössinger Dorfgemeinschaftshaus für eine Wiederwahl zum Vorsitzenden nicht zur Verfügung stand. Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Könneke den scheidenden Vorsitzenden aus seinem Amt und dankte ihm zudem für seinen „Einsatz in schweren Zeiten”.

Auch die weiteren Wahlen des Vorstandes verliefen ohne Probleme. Die zweiten Vorsitzenden Michael Husmann und Kai Rodewald wurden in ihren Ämtern ebenso bestätigt und wiedergewählt wie Schatzmeister Carsten Pirnke. Lediglich für den Posten des Schriftführers galt es, eine neue Besetzung zu finden, da Joachim Geier hier in Personalunion aufgetreten war und diese Funktion ebenfalls übernommen hatte. Mit Ernst Baumgarten wurde einstimmig ein Nachfolger gefunden, und auch die anschließende Wahl der Beisitzer konnte schnell über die Bühne gebracht werden. Hier werden Carlota von Rössing, Marco-Jan Manke, Uwe Dietrich und Felix Goos dem Vorstand in den nächsten Jahren zur Seite stehen.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt des Geschehens. Für seine 30-jährige Mitgliedschaft wurde Erich Könneke geehrt, dem ebenso wie Rolf Warmbold, der seit 35 Jahren dem Ortsverband angehört, eine Urkunde überreicht wurde. Mit Urkunden und Anstecknadeln wurden Madeleine von Rössing sowie Kurt Kunze bedacht, die jeweils seit 40 Jahren den Christdemokraten angehören.

20 der 36 Mitglieder der Rössinger CDU waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt, in der Jörg Baumgarten einen kurzen Einblick in die vergangenen Geschehnisse des Gemeinderates gab und in der sich alle einig darüber waren, dass sich die CDU zukünftig verstärkt in die politischen Diskussionen vor Ort einbringen müsse.

Thematisiert wurde ebenfalls die angedachten Windkraftanlagen in der Region. Rolf Warmbold vertrat dabei den Standpunkt, dass die CDU sich auch hier engagierter zeigen muss, damit die Wähler der bevorstehenden Kommunalwahl wissen, welche Meinung die Kommunalpolitiker dabei vertreten. „Es ist nicht zu verantworten, hier eine solche Anlage hinzusetzen. Dieses Thema muss zeitnah sachlich diskutiert werden.”

Auch Kurt Rodewald machte seinen Standpunkt deutlich: „Alles hat zwei Seiten, und ein Umdenken in Sachen Energiepolitik ist zwingend erforderlich”, beendete der ehemalige Vorsitzende die angebrochene Diskussion. „Der neue Vorstand wird sich auch diesem Thema annehmen und sich damit auseinandersetzen”, beschwichtigte Geier die kurzzeitig aufgeheizten Gemüter.