Hoffest der CDU Barnten
Leine Deister Zeitung ·
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Aspekte des Ackerbaus in geselligem Rahmen
Hoffest der CDU Barnten: Austausch und Information
Barnten — Mehr Geselligkeit und interessiertes Informieren und weniger Kritik waren die Ziele der meisten Besucher, die am Wochenende den Hof Wandmacher in Barnten ansteuerten. Das vom CDU-Ortsverband Barnten auf dem landwirtschaftlichen Gelände am Barntener Platz organisierte Hoffest war natürlich bestens geeignet, die Geselligkeit in der Dorfgemeinschaft nicht zu kurz kommen zu lassen, doch waren vor allem und ausdrücklich auch Kritiker der landwirtschaftlichen Tätigkeiten in der Region eingeladen, mit Landwirt Friedrich-Wilhelm Wandmacher und seinem Sohn Sören Wandmacher ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. „Wir hatten wenig Kritiker”, erzählt Rolf Dietrich, Mitorganisator der Barntener CDU, im Nachhinein. Dennoch war der Zuspruch der Bürger sehr erfreulich und das Interesse an weiterführenden Informationen durch die Landwirte groß.
N-Sensor
Sören und Friedrich-Wilhelm Wandmacher erklärten detailliert verschiedene Aspekte aus dem Bereich des Ackerbaus und stellten moderne Maschinen der Landwirtschaft vor. Dazu zählt auch der so genannte N-Sensor, mit dem der Stickstoff-Versorgungszustand an jeder Stelle eines Feldes erfasst werden und der entsprechende Düngebedarf direkt an den Streuer oder die Spritze weitergegeben werden kann, so dass nur die wirklich benötigte Menge an Dünger aufs Feld gebracht wird. Anhand von Schauwänden konnten sich die Besucher darüber hinaus auf eigene Faust informieren, und für die Kinder hatten die Organisatoren einige Aktionen und Überraschungen vorbereitet.
Gut besucht
Über die Resonanz können sich die Christdemokraten nicht beschweren. Vom 80-Kilogramm-Spanferkel blieb nichts mehr übrig, sogar aus den umliegenden Ortschaften waren Besucher da. „Das war besser besucht als das Straßenfest vor zwei Jahren”, zieht Rolf Dietrich einen Vergleich und direkt auch das Fazit: „Der Plan ist voll aufgegangen.” Besonders gut kam bei den Besuchern auch die Wahl des Geschirrs und Bestecks an, dieses war nämlich nicht, wie sonst oftmals üblich, aus Plastik, sondern aus Biomasse hergestellt und stand damit ebenfalls für den Umweltgedanken, der nicht außer Acht gelassen werden sollte.
Das offizielle Ende des Hoffestes war bereits gegen 19 oder 20 Uhr vorgesehen, doch hat es den „harten Kern” bei den am Wochenende vorherrschenden warmen Temperaturen noch lange draußen gehalten. Gegen 23 Uhr verließen die meisten der späteren Besucher das Gelände, doch eine Gruppe feierte noch um 0 Uhr den beginnenden Geburtstag eines Freundes.
Eine tolle Stimmung, findet Rolf Dietrich, und die sollte wiederholt werden. Nächste Gelegenheit seitens der CDU gibt es dann wieder in zwei Jahren bei einem Straßenfest.