Präsentation der Ergebnisse der Bürgerumfrage der CDU Rössing

Leine Deister Zeitung ·

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Präsentation der Ergebnisse der Bürgerumfrage der CDU Rössing

Rössinger fühlen sich wohl

CDU präsentiert Ergebnisse der Bürgerumfrage / 120 Teilnehmer

Rössing — Die Rössinger fühlen sich wohl im Ort. Ablesbar ist das am Ergebnis einer Bürgerumfrage, deren Auswertung die CDU Rössing bei ihrem Dämmerschoppen im Beisein von Bundestagskandidatin Ute Bertram präsentierte. Von den 120 Teilnehmern an der nicht repräsentativen Befragung hatte nur eine Person angegeben, sich im Dorf „sehr unwohl” zu fühlen. Zufrieden zeigte sich Sebastian Könneke, Vorsitzender des Ortsverbands, mit der Beteiligung. Er gab aber auch zu bedenken, es hätten viele an der Befragung teilgenommen, die sich ohnehin einbringen wollen. „Das spiegelt sich auch in den Antworten”, so Könneke.

Ein Beispiel: Mehr als ein Drittel der Befragten ist Mitglied in drei oder mehr Vereinen, mehr als 50 Prozent in einem oder zwei Vereinen. Fast 80 Prozent der Teilnehmer haben angegeben, regelmäßig an den Veranstaltungen oder Festen teilzunehmen. Dass das Dorfleben in Corona-Zeiten eingeschlafen ist, bedauern laut Könneke viele Rössinger.

Auch Vorschläge, was für die Jugendlichen im Dorf getan werden könnte, wurden unterbreitet. Tenor sei: Der Bolzplatz ist schön, aber er sollte überarbeitet werden. Häufig genannt wurden auch der Jugendraum sowie gemeinsam mit Jugendlichen organisierte Veranstaltungen. Für Familien und Senioren wird nach mehrheitlicher Ansicht der Befragten genug getan. Gleichwohl sehen die Rössinger Verbesserungsbedarf etwa hinsichtlich des Spielplatzangebotes (erneuern und erweitern, Müllbeseitigung oftmals unzureichend) oder der Schaffung von barrierefreiem Wohnraum.

88 Prozent sind der Meinung, es gebe mit dem Dorfladen „Rnah”, Bäcker, Fleischer und einer Gärtnerei hinreichend Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. „Aber”, so Könneke, „ein Geldautomat fehlt”.

Verbesserungswürdig ist aus Sicht der allermeisten Teilnehmer die Pflege der öffentlichen Beete und Grünflächen. Die Unzufriedenen wünschen sich eine bessere Pflege der Beete und ein häufigeres Mähen der Rasenflächen durch die Gemeinde. Die Rössinger sind aber auch bereit, selbst aktiv zu werden. 31 Prozent, das sind 39 Befragte, würden eine Beetpatenschaft übernehmen. Die Anzahl von Hundekotbeutelspendern und Mülleimern halten die meisten Umfrageteilnehmer für ausreichend und appellieren an ihre Mitbürger, das vorhandene Angebot auch zu nutzen. Auch Bänke sind nach Meinung der Mehrheit im Ort ausreichend vorhanden. Knapp die Hälfte der Befragten findet die Errichtung einer Schnellladestation für Elektro-Autos in Rössing sinnvoll.

Überrascht zeigte sich Sebastian Könneke über das Ergebnis der Befragung zum Thema Bauplätze. „Viele haben die Befürchtung, dass der dörfliche Charakter durch ein Neubaugebiet verlorengeht”, berichtete er. So sind 33 Prozent der Meinung, man brauche keine neuen Bauplätze in Rössing. Ebenso viele sind der Ansicht, Rössing brauche ein Neubaugebiet. 34 Prozent sprachen sich dafür aus, primär auf die Lückenbebauung zu setzen.

Die gute Dorfgemeinschaft, das gelebte Miteinander gehören der Umfrage zufolge zu den Qualitäten, mit denen Rössing punkten kann. Dass dieser Zusammenhalt und der ländliche Charakter bewahrt werden, wünschen sich die Befragten auch mit Blick auf die Zukunft ihres Heimatdorfes.

Zukunftsthemen werden überdies Fragen sein, die den Ortsrat schon in der Vergangenheit immer wieder beschäftigt haben. Nur ein Beispiel: Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit. Für die Kirchstraße wünschen sich die Rössinger Tempo 30, außerdem einen Zebrastreifen im Bereich des Dorfladens. Verbesserungsbedarf sehen sie zudem in Hinsicht auf die Parksituation in der Kirchstraße sowie in Maschstraße und Clausstraße.